Am Pfingstsonntag hab ich mir den Wetterbericht für den Pfingstmontag angesehen. Es sollte mal nicht regnen! Der bisherige Frühling war ja mit ständigen Regenschauern und relativ kalten Temperaturen nicht sonderlich für Insektenfotografie geeignet. So hab ich mir vorgenommen, in der Früh mal zu schauen, ob es tatsächlich nicht regnet, um dann zur Macro-Tour aufzubrechen.

Bei bedecktem Himmel, aber ohne Regen bin ich dann losgezogen. Ich habe mir eine Magerwiese als Revier ausgesucht. Alles war sehr feucht und erst habe ich gar keine Insekten gefunden – also musste erst einmal ein Knabenkraut und ein Wassertropfen als Motiv herhalten.

Ich wollte schon aufgeben, da ist mir diese Feuerwanze aufgefallen.

Ich war dann schon auf dem Weg zurück zum Auto – da endlich – ein kleiner Falter auf einem Grashalm. Ich wäre fast daran vorbeigelaufen – so unscheinbar saß er auf der kleinen Blüte.

Mit meinem neuen Macro-Objektiv von Laowa sind schon beeindruckende Bilder mit knackscharfen Details möglich. Und mit Lightroom kann man dann auch noch einiges rausholen. Siehe den Vorher-Nachher-Vergleich unten

Nachdem ich diesen kleinen Braun-Dickkopffalte ausgiebig abgelichtet hatte, ist mir fast daneben noch dieser kleine Kerl aufgefallen – leider hab ich so gar keine Ahnung, was das für ein Käfer ist.

Dann wollte ich mich entgültig auf den Heimweg machen – ich war inzwischen durch das bodennahe fotografieren schon einigermaßen durchnäßt – und mein heißer Kaffee, den ich mir mitgenommen hatte, war nun leider auch nicht mehr wirklich warm. Aber wie der Zufall so spielt – ganz unscheinbar hatte sich eine gelbe Keiljungfer an einen Ast eines kleinen Busches geklammert. Man musste schon genau hinsehen, um sie zwischen den jungen hellgrünen Blättern zu entdecken. Klar hab ich meine Kamera nochmal ausgepackt und ein paar Bilder von diesem schönen Exemplar geschossen.

Und zum Abschied hat sie mir noch zugewunken!

One thought on “Macrotour am frühen Morgen”

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